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Gastein-Blog: Neue Lawinengalerie für Gasteiner Alpenstraße nach Sportgastein

Durchschnittlich 45 Tage im Jahr muss die Gasteiner Alpenstraße derzeit wegen Lawinenabgängen gesperrt werden. Sie verbindet Bad Gastein mit Sportgastein und ist daher aus touristischer Sicht von enormer Bedeutung.

Die Gesamtinvestitionskosten für die neue Lawinenverbauung belaufen sich auf 2,1 Millionen Euro. Der Anteil des Landes an dieser Investition beträgt 375.000 Euro. Weitere Beiträge werden von der Gemeinde Bad Gastein, der Gasteiner Alpenstraße GmbH, der Gasteiner Bergbahnen AG und der Salzburg AG, die das Kraftwerk am Nassfeld betreibt und daher Straßenanrainer ist, aufgebracht.

Experten haben errechnet, dass durch die neuen Lawinengalerien die Zahl der Sperrtage um rund 80 Prozent reduziert wird. Statt 45 Tagen im Jahr wird die Gasteiner Alpenstraße in Zukunft voraussichtlich nur noch an neun Tagen pro Jahr gesperrt bleiben. Außerdem kann in Zukunft auf die generelle Nachtsperre verzichtet werden.

Die Gesamtlänge der neuen Lawinengalerien beträgt: 200 Meter, die sich auf die verschiedenen Bereiche folgendermaßen aufteilen: Astenalmlawine (vor Tunnel 1) 50 lfm, Rinne I (Doppellutscher) 60 lfm, Schidecklawine Süd 65 lfm und Rinne II 25 lfm.

Gastein – Lawinenwarnstufe 4 – 5 besteht weiter!

Die Lawinenwarnstufe 4 – 5 besteht weiter.

Daher die eindringliche BITTE: Nicht abseits der Pisten fahren, auch nicht nur mal eben einen kleinen Hang abseits befahren. Gerade hier passieren zurzeit die meisten Lawinenabgänge. Also trotz toller Wettervorhersage für Samstag und Sonntag nur die Pisten befahren!!

Gastein – Wie sieht es heute aus?

Die Schneefälle haben aufgehört und es ist ein perfekter Skitag. Hier der Blick nach Dorfgastein um 08:50 Uhr!

Wetter-Cam Feratel

ACHTUNG – LAWINENGEFAHR SEHR HOCH!!!

Lawinengefahrt

Rasche Setzung mit der Sonne
Die Lawinengefahr ist durch den letzten Neuschneezuwachs in den Nordalpen und Tauern GROSS, nur in den Lungauer Nockbergen ERHEBLICH. Selbstauslösungen sind in mittleren und tieferen Höhenlagen durch schlechten Aufbau möglich, stellenweise auch noch an ungewöhnlichen Stellen. Da Abgänge aus höheren Einzugsgebieten mit Staubanteil noch möglich sind und Bretter auch im mittelsteilen Gelände leicht auslösbar braucht es grosse Erfahrung in der Lawinenbeurteilung. Auch im sonst sicheren Waldgelände sind die Verhältnisse oft kritisch.

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